Klinikgeschichte
Vor über 100 Jahre entstand der "Verein für Krüppelfürsorge". Dies war der Wegbereiter für die Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim, wie sie sich heute präsentiert.
Am 21. März 1909 wurde in Wiesbaden der „Verein für Krüppelfürsorge für den Bezirk Wiesbaden-Frankfurt/Main“ gegründet. Der Verein „Friedrichsheim e. V.“ unterstützte so genannte Verkrüppelte nicht nur durch chirurgisch-orthopädische Hilfe, sondern auch durch Schulunterricht sowie handwerkliche Ausbildung und diente als Heimstätte.
Die Klinik „Friedrichsheim“ nahm am 17. Oktober 1914 in der heutigen Marienburgstraße mit 80 bis 100 Betten ihre Arbeit, zunächst als Reservelazarett, auf. Namensgeber war Friedrich König, der verstorbene Mann der Stifterin Elisabeth König. Die Universität Frankfurt am Main verlieh dem „Friedrichsheim“ den Titel als „Orthopädische Universitätsklinik“, um dei Einrichtung fortan mitzunutzen.
1974 wurde der Verein zur Stiftung umgewandelt. Außer der Klinik trug dieser das Zentrum für Sauerstoffüberdruckmedizin und Tauchmedizin, die rheumatologische Tagesklinik sowie die Schule für Physiotherapie.
Zum 1. Januar 2007 wurden die Klinik sowie die Schule für Physiotherapie mit allen Einrichtungen, Ausstattungen und dem Personal aus der Stiftung in die „Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim gGmbH“ übergeleitet.
Über ein Jahrhundert nach den Anfängen gehört die Orthopädische Universitätsklinik Frankfurt a. M. – Stiftung Friedrichsheim heute mit 225 stationären und 15 teilstationären Betten, 366 Mitarbeitern und fünf medizinischen Abteilungen sowie einer Tagesklinik zu den größten und leitungsfähigsten Kliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie in Europa.






